Doors closed – Mind still open.

Noch im Juni wurde in Euratsfeld im Rahmen des Viertelfestival Niederösterreich „kulturelle Entwicklung“ gefeiert: Ein Ausstellungsraum wurde eröffnet, Räume adaptiert, Begegnung ermöglicht. Ein schönes Wochenende. Als zughörige Arbeitsgemeinschaft (#MOCKUP) durften wir in drei Tagen über 250 Besuchende begrüßen. Bei den Tagen des offenen Ateliers kamen viele weitere interssierte Menschen in die Räumlichkeiten des MOCKUP, um analoge Fotografie, Drucktechniken und gemeinsames Arbeiten zu erleben.

Es wurde gearbeitet, diskutiert, ausprobiert, vermittelt. Kinder und Erwachsene druckten gemeinsam. Künstler:innen aus der Region tauschten sich aus. Unzählige ehemalige Mitglieder des Fotoclubs erinnerten sich daran, wie lebendig analoge Kulturarbeit sein kann.

Es war spürbar: Offene Räume für Kunst werden gern besucht und genutzt.

Was als Beitrag zu einer offenen Kunstszene gedacht war, endet nach nicht einmal einem Jahr. Nachhaltige kulturelle Infrastruktur entsteht nicht nur durch Förderzusagen, Eröffnungen und Festreden. Sie braucht Verlässlichkeit, Perspektive, Räume die noch lange bleiben, auch wenn der erste Applaus längst verklungen ist.

Danke an alle, die diesen Ort ermöglicht, für die kurze Zeit begleitet und unterstützt haben.

Aus dieser Perspektive richten wir den Blick auf neue Orte, an denen vergleichbare Formen des gemeinsamen Schaffens langfristig möglich sind – idealerweise in Konstellationen, die kulturelle offene Nutzung mitdenken und dadurch Kontinuität und Beständigkeit für Interssierte ermöglichen.

Energie, Engagement und Wissen bleibt – und begleitet weiterhin alle, die daran glauben.